Was sind unsere pädagogischen Schwerpunkte?
Ein Kind hat hundert Sprachen. Das heißt, dass jedes Kind auf seine eigene kreative Art die Welt sieht und in ihr lebt. Das ist einer der wichtigsten Grundsätze der Reggio-Pädagogik, an der sich unser Kinderhaus orientiert.
Deshalb ist uns wichtig, dass das Kind im Mittelpunkt unserer Arbeit steht. Wir als pädagogische Fachkräfte begleiten die Kinder und gehen mit ihnen gemeinsam auf Entdeckungsreise, ohne ihnen vorgefertigte Lösungen vorzugeben. Wir orientieren uns flexibel und individuell an ihren Bedürfnissen. Wir schaffen eine liebevolle Umgebung für das Kind und stellen verschiedene Ressourcen für seine Entwicklung bereit. Wir unterstützen das Kind auf dem Weg zur Selbstständigkeit. Jedes Kind wird entwicklungsangemessen an Entscheidungen zum Alltag und zur Gestaltung der Einrichtung beteiligt.
In der Reggio-Pädagogik wird der Raum als „dritter Erzieher“ bezeichnet. Wohingegen als „erster Erzieher“ die Kinder selbst gemeint sind und als „zweiter Erzieher“ die Familie sowie das soziale Umfeld gemeint. Die Raumgestaltung ist also sehr wichtig für den pädagogischen Alltag.
In der Reggio-Pädagogik liegt sehr viel Wert auf Projektarbeit und Dokumentation. Durch Dokumentation sind wir nah an der Entwicklung des Kindes und können seine Fortschritte festhalten.
Wir unterstützen das Kind bei der Entwicklung seiner Basiskompetenzen und arbeiten nach dem Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan.
In unserem Kinderhaus geben wir den Kindern durch Gruppenzugehörigkeit Geborgenheit und Halt. Ihnen werden aber auch genügend Freiräume geschenkt, je nach Alter und Entwicklungsstand selbstständig auf Entdeckungstour durch das Kinderhaus gehen zu können. Sie haben das Recht an der Gestaltung des Alltags mitzuwirken und auch wichtige Entscheidung mit zutreffen. Das heißt auch ihre Interessen und Bedürfnisse sind klarer Bestandteil der Ausformung des jeweiligen Tagesablaufes.
In der Kinderkrippe und Kleinkindgruppe wird im Großen und Ganzen gruppenintern gearbeitet, damit die Kinder ihre Gruppe als „sicherer Hafen“ wahrnehmen und dadurch Vertrauen entwickeln können.
Durch eine schrittweise und individuell angepasste Eingewöhnungsphase bekommen die Kinder und Eltern ausreichend Zeit Vertrauen und Beziehung aufzubauen. Die Kinder fühlen sich angenommen und geborgen. Rituale und ein strukturierter Tagesablauf geben den Kindern Orientierung und Sicherheit.
Nach und nach erweitern die Kinder der Kleinkindgruppe Ihren Aktionsradius und können auch auf dem Spielflur, in der Krippengruppe und im großen Bewegungsraum Kontakte zu den anderen Kindern und Erzieher*innen knüpfen.
Welches Betreuungsangebot gibt es bei uns?
Unser Kinderhaus Tonwerker bietet Platz für eine Krippengruppe, eine Kleinkindgruppe und zwei Kindergartengruppe zwischen dem ersten Geburtstag bis zur Einschulung.
Es erfüllt die Fördervoraussetzungen des Bayerischen Kinderbildungs- und Betreuungsgesetzes.
Wie sind unsere Öffnungszeiten und Schließtage?
Unsere Öffnungszeiten:
Unsere Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag von 7:00 bis 16:00 Uhr.
(Bitte beachten Sie, dass die Mindestbuchungszeit 7:45 bis 12:15 Uhr beträgt, da jeweils 15 Minuten für die Bring- und Abholzeit einberechnet werden.)
Die pädagogische Kernzeit ist in unserem Kinderhaus von 8:00 bis 12:00 Uhr.
Diese Zeit, in der alle Kinder anwesend sind, ist die Grundlage für eine ungestörte gemeinsame Bildungsarbeit zur Umsetzung unserer pädagogischen Konzeption. Das Bringen und Abholen der Kinder ist zu dieser Zeit nur in Absprache möglich.
In der Kinderkrippe und Kleinkindgruppe ist eine Abholung der Kinder, die am Mittagschlaf teilnehmen, erst möglich, wenn die Kinder wach sind.
Kinder werden bei uns nicht aufgeweckt, um ihnen einen ungestörten Mittagschlaf zu ermöglichen.
Kindergartenkinder, die am Mittagessen teilnehmen, können frühestens ab 12:15 Uhr abgeholt werden.
Auch für Kindergartenkinder gibt es die Möglichkeit sich noch schlafen zu legen.
Unsere Schließtage:
Um im Kinderhaus jederzeit eine qualitative Bildung und Betreuung zu ermöglichen, nutzen wir die im BayKiBiG geregelten 30 Schließtage und eventuell bis zu 5 Tage für die konzeptionelle Weiterentwicklung.
Die Schließtage sind hauptsächlich innerhalb der Schulferien oder an Brückentagen.
Eine Übersicht der Schließtage wird den Eltern zu Beginn des Bildungsjahres über die Eltern-App bekannt gegeben und im Eingangsbereich ausgehängt.
Weiterhin sind diese im Kalender der App einsehbar und in der Übersicht unter „Vorstellung“.
Wie melde ich mein Kind an?
Die Anmeldung in unserem Kinderhaus erfolgt über das Bürgerserviceportal des Marktes Wiesau, dass sie hier finden.
(Hinweis: Dieser Link führt auf die Seite eines anderen Anbieters und Sie verlassen unsere Webseite.)
Bei Fragen zur Anmeldung oder zu unserem Kinderhaus können Sie sich gerne direkt an unsere Einrichtungsleitung, Frau Franziska Lang, wenden. Ihre Kontaktdaten finden Sie oben rechts.
Der Anmeldezeitraum für jedes Betreuungsjahr startet am 01.10. und endet am 31.12.. Anmeldungen, die danach eingehen, müssen überprüft werden und sind nicht in jedem Fall umsetzbar. Wenn eine Aufnahme erfolgen kann, erhalten die Eltern bis Ende Februar eine schriftliche Rückmeldung über die Platz-Zuteilung im Anmeldeportal des Marktes Wiesau. Die Rückmeldung, ob der Platz von den Eltern angenommen wird, erfolgt bis 15.03. ebenfalls über das Anmeldeportal.
Was kostet ein Betreuungsplatz bei uns im Kinderhaus?
Monatlicher Beitrag (12 Monate jährlich) in Euro:
| Krippe | Kindergarten | |
| 3-4 Std. | 140,00 € | 83,00 € |
| 4-5 Std. | 154,00 € | 91,00 € |
| 5-6 Std. | 168,00 € | 100,00 € |
| 6-7 Std. | 182,00 € | 110,00 € |
| 7-8 Std. | 196,00 € | 121,00 € |
| 8-9 Std. | 210,00 € | 133,00 € |
| 9-10 Std | 224,00 € | 146,00 € |
Geschwisterermäßigung:
Ab dem 2. Kind verringert sich der Beitrag um 5 €, ab dem 3. Kind entfällt der Beitrag.
Essensgeld
Krippe:
10,00 € Frühstücksgeld pro Monat
3,40 € pro Mittagessen oder 3,70 € für glutenfreies Mittagessen
Kindergarten:
4,80 € pro Mittagessen oder 5,10 € für glutenfreies Mittagessen
Wer betreut ihr Kind?
Unser pädagogisches Personal setzt sich aus Erzieher*innen (Fachkraft), Kinderpfleger*innen (Ergänzungskraft) und Assistenzkräften zusammen. Jede unserer vier Gruppen wird von einer/einem Erzieher*in geleitet. Dazu haben wir mindestens zwei weitere Fach- oder Ergänzungskräfte pro Gruppe. Die Assistenzkräfte unterstützen unsere Fachkräfte im Alltag.
Unsere Mitarbeitenden nehmen regelmäßig an Fort- und Weiterbildungen teil, um Ihr Kind nach aktuellen Bildungsstandards optimal betreuen zu können.
Wir legen großen Wert ein offenes Haus für Aus- und Weiterbildung zu sein. Aus diesem Grund unterstützen uns immer wieder Praktikant*innen aus verschiedensten Schul- oder Ausbildungsinstitutionen.
Wie sieht ein Tag im Kinderhaus aus?
Kinderkrippe:
Zwischen 7 und 8 Uhr kommen die Kinder in ihrer Gruppe an und werden dabei von ihren Erzieher*innen begleitet, um sich gegenseitig wahrnehmen und richtig ankommen zu können. In dieser Zeit steht ein Snackteller bereit, an dem sich die Kinder bedienen können. Die gemeinsame Brotzeit wird von unseren Mitarbeitenden zubereitet und wird in Kleingruppen an den Tischen gestaltet. Vor und nach dem Morgenkreis bis zum Mittagessen finden pädagogische Angebote, Projekte und Freispiel statt. Dazu zählt auch das Spielen im Garten, Turnraum oder dem Spielflur. Das Mittagessen von 11 bis 12 Uhr ist Teil der Kernzeit und damit für alle Kinder verpflichtend, um ihnen Esskultur und Tischgewohnheiten vermitteln zu können. Nach dem Mittagessen werden einige Kinder abgeholt, die anderen Kinder gehen zusammen zum Schlafen. Sie werden nach festen Ritualen begleitet und von den Pädagog*innen bewacht. Die Kinder schlafen bei uns nach ihren individuellen Bedürfnissen und werden nicht aufgeweckt. Am Nachmittag findet wieder die Freispielzeit statt. Dabei werden auch die Gruppen teilweise zusammen betreut und Snackteller zur Verfügung gestellt.
Kleinkindgruppe:
Zwischen 7 und 8 Uhr kommen die Kinder in ihrer Gruppe an und werden dabei von ihren Erzieher*innen begleitet. Bis 8:30 Uhr findet dann eine Freispielzeit statt, in der die Kinder dann vollständig in der Gruppe ankommen können. Der Morgenkreis lehnt sich mehr und mehr an den Kindergarten an, um die Kinder bestens darauf vorbereiten zu können. Nach dem Morgenkreis findet eine gemeinsame Brotzeit statt, bei der die Kinder ihr eigenes Essen von zu Hause mitbringen. So werden sie schon auf die Brotzeit im Kindergarten vorbereitet. Danach geht es in die Freispielzeit. Das Mittagessen startet ab 11:30 Uhr für die Kinder, die daran teilnehmen. Kinder, die nicht mit Mittagessen, werden ab 12 Uhr abgeholt.
Danach kommen alle mit einer gemeinsamen Entspannung zur Ruhe. Kinder, die noch mehr Ruhe benötigen, werden beim Schlafen begleitet. Am Nachmittag findet wieder die Freispielzeit statt. Dabei werden auch die Gruppen teilweise zusammen betreut und Snackteller zur Verfügung gestellt. Am Nachmittag mischen sich die Gruppen in der Freispielzeit wieder flexibel durch und wer noch mehr Ruhe benötigt, kann sich schlafen legen.
Kindergarten:
Zwischen 7 und 8 Uhr kommen die Kinder in ihrer Gruppe an und werden dabei von ihren Erzieher*innen begleitet. Um 8 Uhr startet dann der Morgenkreis, der aktiv von den Kindern mitgestaltet wird und bei dem wichtige Entscheidungen für den Tag oder die Woche getroffen werden. Ab 8:30 Uhr ist das Kinderrestaurant geöffnet und die Kinder können flexibel bis 10 Uhr Brotzeit machen. Sie werden daran erinnert, spätestens um 9:30 Uhr das Restaurant aufzusuchen. Bis um 12 Uhr findet die Freispielzeit statt, in der die Kinder sich aussuchen dürfen, in welchen Räumen sie spielen möchten und welche Angebote sie wahrnehmen möchten. Die Kinder treffen durchgehend wichtige Entscheidungen über ihren Alltag und gestalten ihn aktiv mit. Der Garten wird bei geeignetem Wetter zusammen ab 10 Uhr besucht. Das Mittagessen wird in zwei Gruppen aufgeteilt: von 11:30 bis 12:15 Uhr und von 12:15 bis 13:00 Uhr. Am Nachmittag mischen sich die Gruppen in der Freispielzeit wieder flexibel durch. In dieser Zeit wird ihnen ein Snackteller zur Verfügung gestellt. Kinder, die noch mehr Ruhe benötigen, werden beim Schlafen begleitet.
Welche Verpflegung wird angeboten?
Unser Frühstück:
Die Kinderkrippenkinder erhalten ein gesundes Frühstück – bestehend aus Brot, Butter sowie regionalem und saisonalem Obst und Gemüse. Ergänzt wird das Frühstück von anderen Komponenten, wie z. B. Milch, Müsli, Frischkäse oder Breze. Als Zwischenmahlzeiten gibt es Obst und Gemüse. Um die Kosten hierfür zu decken wird ein monatlicher Beitrag von 10 Euro berechnet, welcher gleichzeitig mit dem Krippenbetrag abgebucht wird.
Die Kleinkindgruppenkinder bringen ihre Brotzeit von zu Hause mit. Sie essen zusammen im Nebenraum. Wir bitten die Eltern zusätzlich um Obst- und Gemüsespenden, damit wir den Kindern auch eine gesunde Zwischenmahlzeit anbieten können.
Die Kindergartenkinder bringen ihre Brotzeit von zu Hause mit, die sie während des Vormittags in unserem Kinderbistro einnehmen können. Sie bekommen durch das Schulobst- und Schulmilchprogramm in regelmäßigen Abständen Obst, Gemüse und Milch zur Verfügung gestellt. Für alle anderen Tage und den Nachmittag bitten wir unsere Eltern um Obst- und Gemüsespenden, damit wir den Kindern auch eine gesunde Zwischenmahlzeit anbieten können.
Unser Mittagessen:
Unser Kinderhaus wird für das Mittagessen von der Küche des BRK Seniorenheims Mühlbühl in Tirschenreuth beliefert. Das Essen besteht hauptsächlich aus einer Vorspeise und Hauptspeise. Für ein Krippenkind wird dafür ein Betrag von 3,40€ berechnet, für ein Kindergartenkind 4,80€. Glutenfreies Essen kostet für Krippenkinder 3,70€ und für Kindergartenkinder 5,10€.
Die Bestellung erfolgt durch die Eltern über das Portal „Mampf“.
Getränke werden von unserem Kinderhaus bereitgestellt. Es wird Wasser und Tee angeboten.
Wie läuft die Eingewöhnung ab?
Bevor wir mit der Eingewöhnung starten, findet ein Gespräch zwischen pädagogischem Personal und Eltern statt, um sich Kennenzulernen und sich über alles Wissenswerte in Bezug auf Ihr Kind auszutauschen.
Wir orientieren uns in der Kinderkrippe am Berliner Eingewöhnungsmodell, das vom Institut für angewandte Sozialforschung (infans) entwickelt wurde. Jedoch ist jede Eingewöhnung sehr individuell – je nach Verhalten, Alter und der Persönlichkeit des Kindes dauert die Eingewöhnung zwischen drei und vier Wochen. Uns ist es wichtig, dass Eltern und Kinder uns und unsere Arbeit kennenlernen können und eine Bindung aufgebaut werden kann.
Zu Beginn besuchen Sie zusammen mit Ihrem Kind für ein bis zwei Stunden die Einrichtung. Nach frühestens dem vierten Tag erfolgen erste Trennungsversuche. Wir stehen dabei in ständigem Kontakt mit den Eltern. Sie können im Elternwartebereich warten, bis Sie gebraucht werden. Von Tag zu Tag werden die Trennungen länger gestaltet und sie können zwischendurch nach Hause gehen. Wann die Teilnahme am Mittagessen und Mittagsschlaf stattfinden kann, wird im gemeinsamen Prozess der Eingewöhnung mit den Eltern besprochen.
Der Übergang in die Kleinkindgruppe wird intern über einen längeren Zeitraum behutsam geregelt. Durch gemeinsame Aktivitäten lernt Ihr Kind langsam die Kinder und Erzieher*innen der Gruppe kennen. Bei Besuchen in der Gruppe zusammen mit den vertrauten Erzieher*innen findet es sich mehr und mehr in der neuen Umgebung zurecht. Erst wenn Ihr Kind sich wohlfühlt und die neue Gruppe akzeptiert hat, wird es in der Krippe verabschiedet und zieht in die Kleinkindgruppe um.
Auch im Kindergarten legen wir Wert auf eine Eingewöhnung, damit die Kinder sich von Anfang an wohlfühlen und nicht überfordert sind. Aus diesem Grund findet bei dem Übergang Krippe – Kindergarten in unserem Haus eine ritualisierte Eingewöhnungsphase statt, in welcher die Krippenkinder die neue Kindergartengruppe regelmäßig vor dem Kindergartenstart besuchen. Am 1. Kindergartentag dauert der Aufenthalt bis ca. 10 oder 11 Uhr. Den Rest der Woche werden die Aufenthaltsdauer und Trennung langsam und individuell gesteigert. Frühestens ab der zweiten Woche darf Ihr Kind mitessen, frühstens ab der dritten Woche hier schlafen.
Findet der Übergang vom Elternhaus in eine Kindergartengruppe statt, gibt es ein einrichtungsinternes Eingewöhnungskonzept, das sich am Berliner Eingewöhnungsmodell orientiert.
Die Eingewöhnung ist abgeschlossen, sobald Ihr Kind sich in der Einrichtung wohlfühlt und das pädagogische Personal als Vertrauensperson angenommen hat.
Was gibt es sonst bei uns?
Reggio-Pädagogik von Anfang an
Unsere Kinderhaus Tonwerker wurde bereits bei den ersten Planungen des Grundrisses für das Gebäude im Einklang mit der Reggio-Pädagogik konzipiert. Neben dem Kind selbst, sowie dem sozialen Umfeld, den Eltern und pädagogischen Fachkräften hat die Umgebung einen entscheidenden Anteil an der Kompetenzentwicklung von Kindern. Die Reggio-Pädagogik sprich hier vom Raum als „dritten Erzieher“.
Raumgestaltung
Somit wurde die Aufteilung der Räume nicht wie in konventionellen Einrichtungen in Gruppenraum und Nebenraum aufgeteilt, sondern die Räume nach Funktionsbereichen, wie z. B. Bauraum, Rollenspielraum, Atelier, usw. Im Eingangsbereich befindet sich unsere Piazza, die eine Verbindung zwischen Kinderkrippe, Kindergarten und Außenwelt herstellt und somit einen Begegnungsort für Alle schafft. Auch der Flur fungiert nicht nur als Verbindungsweg zwischen den Räumen, sondern wird als Spielflur intensiv genutzt. Durch die großen Fensterfronten im gesamten Gebäude wird zusätzlich eine Transparenz und Offenheit zwischen Raum, Material und Mensch hergestellt. Die Räume wurden gezielt so gestaltet, dass sie hell und freundlich sind und eine angenehme Atmosphäre schaffen. Dies wird durch viel Holz, einer zurückhaltenden Farbwahl, Fenster auf Augenhöhe der Kinder und verschiedene Lichtquellen erzielt. Besonders wurde darauf geachtet, dass die Räume flexibel nutzbar sind und sich an den Bedürfnissen und Interessen der Kinder orientieren. Die verschiedenen Einbauten in den Räumen ermöglichen viel Spielanreize, Bewegung, und eine Perspektivenwechsel durch eine zweite Ebene im Raum. Bewusst wurden bei der Raumgestaltung darauf geachtet, dass die Räume nicht mit Möbeln oder Spielzeug überfrachtet werden, sondern nur das gerade vorhanden ist, was den Forschergeist, die Entdeckungsfreude und die Abenteuerlust der Kinder anregt.
Außenanlagen
Jedes Gruppenzimmer bietet eine eigene Terrasse, die von den Kindern bespielt und je nach Entwicklungsstand der Kinder auch selbstständig genutzt werden kann. Auf der Terrasse vor dem Kinderrestaurant können die Kinder von Frühjahr bis Herbst auch Brotzeit im Außenbereich machen. Dadurch wird ebenfalls wieder die Transparenz zwischen Kinderhaus und Außenwelt hergestellt.
Im Garten beinhaltet jeder Bereich seine eigenen Hochbeete mit Gemüse und Beeren, von denen die Kinder naschen können. In der Kräuterschlange gibt es Kräuter und essbare Pflanzen und auch einige Sträucher laden zum Naschen von Beeren ein. Ein richtiger Naschgarten!
Kinderbücherei
In unserer Kinderbücherei können sich die Kinder jede Woche ein neues Buch ausleihen und mit nach Hause nehmen.
ALLE Kinder sind willkommen - Inklusion
Kinder mit besonderen Bedürfnissen werden bei uns besonders gefördert. Durch einen regelmäßigen Austausch mit allen Fachstellen wird eine inklusive und individuelle Förderung und Beratung für das betroffene Kind und dessen Familie angestrebt.
Wie gestalten wir die Elternpartnerschaft?
Erziehung und Bildung fangen in der Familie an. Die Eltern sind die Experten für ihre Kinder und tragen die Hauptverantwortung für die Bildung und Erziehung ihrer Kinder.
Wichtig ist daher das gegenseitige Vertrauen. Wir schätzen die Kompetenz der Eltern. Eine gute Zusammenarbeit kommt den Kindern und ihrer Entwicklung zugute.
Dazu gehört vor allem der regelmäßige Austausch über die Kinder, z.B. bei Entwicklungsgesprächen, Beratungsgesprächen, Aufnahme- und Übergangsgesprächen sowie Tür- und Angelgesprächen.
Bei Elternabenden, Hospitationen, gemeinsamen Unternehmungen und Festen erhalten Sie Einblicke in die Arbeit mit Ihrem Kind und können daran teilhaben.
Über unser BRK-Eltern-App werden wichtige Informationen von unserer Seite, wie auch von Elternseite regelmäßig ausgetauscht. Somit ist eine schnelle und einfache Kommunikation möglich. Jedoch ersetzt die Eltern-App nicht den persönlichen Kontakt, welcher uns sehr wichtig ist. Wir freuen uns über Ihre Unterstützung, Vorschläge und Ideen. Auch in unserer jährlichen Elternbefragen ist uns Ihre Meinung besonders wichtig, nur so können wir unsere pädagogische Arbeit ständig weiterentwickeln.





